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Wednesday 07th of January 2009
Prepress-Verfahren

Ermitteln des Pitch-Wertes


Vor der Erstellung eines Lenticular Interlace-Bildes ist es erforderlich, den genauen Pitch der Linsen in der Lentikularfolie zu ermitteln. Dabei unterscheiden wir zwischen dem visuellen und dem mechanischen (absoluten) Pitch. Um den visuellen Pitch festzustellen, muss ein Pitch-Test ausgeführt werden.

Die dafür erforderliche Datei stellen wir unseren Kunden kostenlos zur Verfügung.

Diese Datei ist zur Ausgabe auf einen Film oder eine Platte geeignet.

Der Pitch wird ermittelt, indem eine transparente Lentikularfolie auf der Platte (oder dem Film) positioniert wird und man die Abbildung aus der endgültigen Betrachtungsentfernung beurteilt.

 

Look at the pitch of the lenticular sheet © www.lenstar.org

 

Eine der Zeilen im Pitchtest wird zwischen total schwarz und total unsichtbar wechseln; diese Zeile entspricht dem visuellen Pitch.

Das Resultat wird genauer sein, wenn Sie den Pitch-Test auf einer Lentikularfolie ausdrucken.

75 LPI pitch test Druckplate ©DP Lenticular

Falls der Test zum Beispiel zeigt, dass der visuelle Pitch 75,48 LPI entspricht, dann werden 16 Abbildungen in

75,48 X 16 = 1207,68 PPI
verschachtelt.         

 

Der mechanische Pitch wird mit einer Lupe festgestellt.

 
Was benötige ich, um Lentikular-Abbildungen zu erstellen?


Computer

Computer, mit einem Minimum von 2 GB RAM  ©DPLenticular


Sie benötigen einen Computer, mit einem Minimum von 2 GB RAM und einer Prozessorgeschwindigkeit von zumindest 2 GHz.


Dateien mit Lentikular-Beständen können ausserordentlich gross werden, und die Ausgabe, falls diese nicht mit einem RIP-Prozessor erfolgt, kann eine besondere Belastung für eine Arbeitsstation darstellen.


Software:
Adobe Photoshop
Quark
Adobe After Effects
Adobe InDesign

ArtPro
Lentikular-Software

 

CTP (oder CTF)

Um lentikulare Bilder zu verwirklichen, muss der CTP eine Auflösung von mindestens 2400 DPI haben, ein feiner gegliedertes gibt ein besseres Resultat. © Heidelberger Druckmaschinen AG


Ein Minimum von 300 Zeilen pro Zoll ist absolut erforderlich für eine akzeptable Qualität. Eine höhere Qualität wird mit 450 bis 500 Zeilen pro Zoll erreicht. Eine Anpassung des Linienrasters, an einen mathematischen Wert der kompatibel mit der Druckdichte der Linse ist, wird zu einem besseren Resultat führen, und kann auch die Streifenbildung reduzieren oder verhindern, welche durch die Interpolation von Punkten beim Aufbau der Abbildung entsteht.
Ein spezifischer Rasterwinkel muss benutzt werden um Moiré-Muster zu verhindern. Wir können Ihnen die diesbezügliche Information zur Verfügung stellen.
Das CTP (oder CTF) muss eine Auflösung von mindestens 2400 DPI aufweisen, wobei eine höhere Auflösung zu besseren Resultaten führt. Die Mehrzahl der heutigen CTP Belichtungsanlagen verfügt über eine Kapazität zwischen 2400 und 4000 DPI, wobei einige noch höhere Auflösungen erreichen können und hauptsächlich für Druckarbeiten im Sicherheitsbereich genutzt werden.

CTF (Computer-to-Film):
Standardmäßige Folien haben eine Stärke von 0,01 mm. Eine Stärke von 0,018 mm wird jedoch für eine höhere Messbeständigkeit empfohlen. Anmerkung: Falls Sie Folien mit einer Stärke von 0,018 mm benutzen, sollten die Laserköpfe neu kalibriert werden.
Analog dazu sollten bei der Anwendung von höheren Auflösungen die richtigen Intensitätswerte für die Laser-Auflösung festgestellt und eingestellt werden, sowie auch die eingestellte Beleuchtungskurve, um eine lineare Wiedergabe der Punktwerte zu erhalten.


Korrekturabzüge (Proofing):

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das 3M Imation Match-Print-System perfekt funktioniert. Es ist besonders stabil, während andere Systeme Dehnungen oder Schrumpfungen erzeugen, die korrigiert werden müssen. `Low-Gain' Papier ist dafür hervorragend geeignet und fürhrt manchmal sogar zu besseren Resultaten als eine Druckmaschine.
Es ist auch möglich, die Effekte unter Einsatz eines Inkjet-Druckers zu testen (min. 1400 DPI). Dabei ist es jedoch erforderlich, die Druckdichte dieses Gerätes anzupassen, da diese anders als auf Ihrem CTP-Gerät ist.
Einige neuere CTP-geräte können direkt Korrekturauszüge erstellen.

 

Für mehr Information, besuchen Sie bitte
http://www.lenstar.org/how/hwmain.htm

 

 
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